· 1 min read
In vielen mittelständischen Unternehmen sehe ich denselben Fehler: Es wird das „Beste vom Besten“ eingekauft. Ein riesiges ERP-System, das alles kann – theoretisch. In der Praxis nutzen die Mitarbeiter 10 % der Funktionen, und die restlichen 90 % verstopfen die Prozesse, überfordern das Team und verbrennen Geld durch gigantische Lizenzgebühren.
Die Pauschal-Overkill-Programme sind wie ein Kartoffelsack: Sie passen jedem, aber niemandem richtig. Sie zwingen IhrUnternehmen, sich an die Software anzupassen. Das ist der Tod jeder Effizienz. Wenn Ihre Kernkompetenz eine spezielle Logistik oder ein einzigartiger Fertigungsprozess ist, wird ein Standard-Programm diese Besonderheiten entweder gar nicht abbilden oder nur durch extrem teure, fehleranfällige Customizing-Projekte.
Viel schlauer ist der Ansatz: Starten Sie rudimentär. Eine Lösung, die sich zu 100 % an Ihre bestehenden, optimierten Prozesse anpasst. Nicht mehr und nicht weniger.
Mein Fazit: Digitalisierung heißt nicht, die teurere Software zu kaufen. Digitalisierung heißt, die richtige Software für Ihre Prozesse zu bauen. Lieber ein passgenauer Maßanzug, der sich mitbewegt, als ein goldener Käfig, in dem sich niemand bewegen kann.
Ich begleite Geschäftsführer und Inhaber dabei, ihr Unternehmen strategisch zu schärfen, modernes Marketing zu betreiben und Künstliche Intelligenz als echten Wettbewerbsvorteil zu nutzen.